Vesalia hospitalis - Gastliches Wesel

 

So heißt die Skulptur von Victoria Bell.

Der Beitrag des Niederrheinischen Kunstvereins zum Stadtjubiläum -750 Jahre Gründung der Stadt Wesel- war ein Künstlersymposium "Unter der Erde", mit den 8 Künstlern Viktoria Bell, Johannes brus, Georg Dietzler, Edgar Gutbub, Heinz Kleine- Klopries, Gisela Kleinlein, Inge Mahn und Klaus Simon. Durch die Zerstörung Wesels im 2. Weltkrieg - über 90  der Bausubstanz des alten Wesels lag in Trümmern - war Entscheidendes aus der Geschichte nicht mehr sichtbar, sondern unter der Erde veborgen.

Als Ergebnis standen 8 Objekte für den öffentlichen Raum fest, darunter auch die Skulptur Vesalia hospitalis.

 

Die Skulptur steht in Sichtbeziehung zum Willibrordi - Dom und nimmt Bezug auf den Vorgängerbau - die erste hölzerne ottonische Kirche.

Mit einer Höhe von 3.50-4,00m, aus groben Eichenbalken geschlagen und und mit Holzzapfen und Stahlbändern verbunden ist es keine Rekonstruktion, sondern entspricht der Vorstellung, ein Werk der Imagination und Inspiration die Vergangenes mit Zukünftigem, Geborgenheit und Offenheit miteinander verbindet.

 

Das Werk musste am 12. September 2018 unter der Aufsicht von Viktoria Bell aus Sicherheitsgründen abgebaut werden.

 

Zur Zeit werden künstlerische und finanzielle Möglichkeiten geprüft.

 

 

 

 


Die Skulptur ist auf dem Internetportal - NRWskulptur - aufgeführt. Das Internetportal stellt eine jurierte Auswahl herausragender Kunst im öffentlichen Raum in NRW aus der Zeit nach 1945 vor, die für jeden rund um die Uhr frei zugänglich ist.