Ehemalige Ausstellungen, Tagesfahrten und Kunstreisen 2016

Do, 1. Dezember 2016

Picasso-Museum Münster

Kunstfahrt - "Die Hand zum Singen bringen"

Wir fahren per Bus zur Ausstellung „Die Hand zum Singen bringen“ mit Werken von Henri Matisse im Picasso-Museum Münster.

2015 übergab die Sparkasse Münsterland Ost dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster eine einzigartige Grafik-Kollektion von Henri Matisse als Dauerleihgabe. Die insgesamt 121 Werke decken alle Ausdrucksmöglichkeiten im Schaffen des großen Meisters der Klassischen Moderne ab, darunter Holzschnitte, Lithografien, Radierungen, Linolschnitte und Aquatinten. Die Grafiken dokumentieren  rund 50 Schaffensjahre des Künstlers: Frühestes Blatt ist ein fauvistischer Holzschnitt aus dem Jahr 1906, das späteste eine Aquatinta-Radierung aus dem Jahr 1952. Unter dem Titel „Die Hand zum Singen bringen“ wird die Arbeitsweise und der Werkprozess von Henri Matisse im Mittelpunkt stehen. Neben den Werken auf Papier aus der Sammlung des Kunstmuseum Pablo Picasso Münster werden Gemälde, Skulpturen, Scherenschnitte und Tapisserien zu sehen sein.

Picasso-Museum Münster

Bild: Henri Matisse: Florentine, Linolschnitt, 1938

Sa, 19. November 2016, ab 13:00

Galerie Biesenbach

Galeriebesuch - Uta Schotten

Wir sehen uns in der Galerie Biesenbach, St.-Apern-Str.44-46, 50667 Köln, eine Vorschau auf Werke der in Köln lebenden Künstlerin Uta Schotten an.

Der Niederrheinische Kunstverein wird Malerei und Grafik von Uta Schotten ab dem 8. Januar 2017 im Städt. Museum Kalkar ausstellen.

Die 1972 in Haarlem geborene, seit 1996 in Köln lebende Künstlerin Uta Schotten, Meisterschülerin von Siegfried Anzinger, kreist in ihrer Malerei um die Komplexe von Traum, Geschichte und Erinnerung. Der Mensch und die von ihm gestaltete Umwelt, in der er sich bewegt, bilden das prägende Thema von Schottens Kunst.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15.11.2016, da wir ab 10:06 Uhr ab Wesel Bahnhof mit dem Zug nach Köln fahren. Tel. 02857-915777, Email: hajo.happel@t-online.de

Bild: Uta Schotten: Das Geheimnis des Geistigen, 2012

Sa, 29. Oktober 2016

VON-DER-HEYDT Museum Wuppertal

Kunstfahrt - zur Ausstellung „Degas und Rodin – Wettlauf der Giganten der Moderne“

Wir fahren mit dem Bus zur Ausstellung „Degas und Rodin – Wettlauf der Giganten der Moderne“ ins VON-DER-HEYDT Museum Wuppertal

Sie kannten und sie schätzten sich. Sie beneideten und bewunderten einander. Ihre Werke waren Anmut und Bewegung, Körper, Raum und Zeit. Sie waren fasziniert von Pferden, von Frauen und von der Fotografie. Sie waren Außenseiter und Rebellen  und sie waren Genies. In einem Wettlauf hin zur Moderne warfen Edgar Degas und Auguste Rodin Regeln und Normen über Bord, erfanden das wegweisende Neue. Anfangs verspottet, waren sie am Ende hoch verehrt. Ohne sie wäre die Moderne nicht denkbar.

Bild: Edgar Degas: Vier Tänzerinnen in Halbfigur, 1899, Lyon, Musée des Beaux-Arts

Mi, 19. Oktober 2016

Museum Küppersmühle in Duisburg

Kunstfahrt - „BASELITZ – VEDOVA“

Am Mittwoch, 19.10.2016, fahren wir als Selbstfahrer zur Ausstellung „BASELITZ – VEDOVA“ in das Museum Küppersmühle in Duisburg.

Ab Oktober 2016 zeigt das MKM zwei prägende Künstlerpersönlichkeiten in einer gemeinsamen Ausstellung: Georg Baselitz, der international gefeierte deutsche Maler und Bildhauer, und Emilio Vedova, einer der wichtigsten Vertreter des europäischen Informel. Eine intensive persönliche Freundschaft und künstlerische Wertschätzung verband die beiden seit den 1960er-Jahren bis zum Tode Vedovas 2006.

Bild: Emilio Vedova: Imagine del Tempo No.4, Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein

Tüte

11. September - 30. Oktober 2016

Städtisches Museum - Galerie im Centrum

THITZ TÜTEN KUNST mit Welt- und Städtebildern des Malers Thitz

Ein Projekt von Thitz und dem Niederrheinischen Kunstverein zum 775. Stadtjubiläum Wesels in 2016. Wie viel Kunst steckt in "Wesel? Schöne Stadt!". Der Künstler Thitz und der Niederrheinische Kunstverein wollen es herausfinden. Wir fordern alle Weselerinnen und Weseler, aber auch ihre Gäste und Freunde auf: Gestaltet diese Tüte, bemalt sie oder lasst euch etwas anderes einfallen. Macht sie zur KUNST TÜTE! Gebt die bearbeitete Tüte bis zum 08.07.2016 bei der Bürgerinformation im Rathaus oder bei der Stadtinformation am Großen Markt ab. Im Städtischen Museum - Galerie im Centrum - gestaltet Thitz aus den Tüten eine Kunstinstallation.

Die Installation wird dort am 11.09.2016 präsentiert und bis zum 30.10.2016 zu sehen sein. Wer seine Tüte zurückhaben möchte, versieht sie mit seinem Namen und kann sie am Sa., 05.11.2016 von 10:00 - 13:00 Uhr im Städt. Museum wieder abholen.

Öffnungszeiten: Di - Fr: 10:30 - 18:30, Sa: 10:00 - 13:00, So: 11:00 - 17:00

www.thitz.de

kunstgebiet.ruhr/blog/am-anfang-war-die-tute/

Eindrücke von der Ausstellungseröffung im Städtischen Museum Wesel - Galerie im Centrum am 11.09.2016

11. August 2016 19:00 - 20:00

Städtisches Museum - Galerie im Centrum

Abend-Führung durch die Ausstellung "Fahrradmod"

Der Künstler Tobi Dahmen

wird uns durch die Comic-Ausstellung "Fahrradmod" im Städtischen Museum - Galerie im Centrum - führen. Die Ausstellung zeigt Originalseiten, Illustrationen und Skizzen für die auto-biografische Grafic Novel, über eine Jungen in Wesel und die örtlichen Subkulturen der achtziger und neunziger Jahre. Eine Geschichte über das Leben am Niederrhein, über Freundschaft und den eigenen Platz. Im Anschluss an die Führung treffen wir uns in einem Lokal am Kornmarkt.

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08. Mai - 26. Juni 2016

Städtischen Museum Kalkar

Esther Naused "Lichtschatten"

Die Werke der in Hamburg lebenden Künstlerin werden vom 08. Mai bis zum 26. Juni 2016 im Städtischen Museum Kalkar in Kooperation mit dem Niederrheinischen Kunstverein gezeigt.

Esther Naused konzentriert sich in ihren Arbeiten ganz auf das Medium der Tuschemalerei. In meist kleinformatigen Bildschöpfungen erkundet sie die mannigfachen Möglichkeiten von Hell-Dunkel-Kontrasten, von Schattierungen, Überlagerungen, Durchdringungen und Verläufen.

Sie kombiniert und erweitert die reine, traditionsreiche Kunst der Tuschemalerei mit wässrig aufgelösten Acrylfarben und belebt nuancenreiche Schwarz-Weiß-Kontraste mit farbigen Elementen.

Esther Nauseds Arbeiten auf Papier haben als Grundthema den Raum, die Bildtiefe. Es entstehen keine konkreten Räume, die Arbeiten bleiben ungegenständlich..

Es entstehen Durchblicke, Spiegelungen, Horizonte, fließende Oberflächen oder feste Strukturen. Mal sind es dynamische Formationen, mal stille, fast sanfte Kompositionen. Immer spielt das Licht eine entscheidende Rolle.

Man wird durch atmosphärische Bildtiefen zwischen Licht und Schatten in Räume hingezogen, sucht, wie es weiter gehen könnte. Im Ausblick durch einen schmalen Spalt gerät man mal in dämmriges Schimmern von Zwielicht, mal in scheinbar helle Fernen, ein weites Feld öffnet sich wie eine Landschaft und zieht den Betrachter ins Unendliche. Dann wieder meint man fotografisch-reale, z.B. architektonische Strukturen zu erkennen, kann diese aber nicht wirklich greifen. So entfaltet sich ein Reichtum von Assoziationen.

Sa, 16. Juli 2016

Von der Heydt Museum - Wuppertal

Tony Cragg "Parts of the World"

Bei der Retrospektive werden Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken des weltbekannten Künstlers gezeigt.

Die Abbildung zeigt eine Skulptur von Tony Cragg im "Skulpturenpark Waldfrieden" in Wuppertal.

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Foto: Jörg Happel

03. April bis 14. Mai 2016

Städtisches Museum - Galerie im Centrum

Jürgen Paatz - unter der Hand

Der Klever Künstler Jürgen Paatz hat sich seit den 1970er Jahren deutschlandund europaweit einen Namen als Vertreter der konkreten Malerei gemacht. Das Hauptmerkmal seiner Kunst ist die Farbe, deren visuelle und haptische Qualitäten ihn gleichermaßen beschäftigen. In der Ausstellung zeigt Jürgen Paatz mehr als 30 Werke unterschiedlichen Formats.

Denn die Kunst des Jürgen Paatz ist eine sinnliche Kunst; sie will mit den Händen und den Fingerspitzen betrachtet werden. Helga Meister, Düsseldorfer Hefte, 1976

Malerei ist hautnah, direkt und (be)greifbar. Paatz, Katalog „Bilder ohne Bilder“, Rhein. Landesmuseum Bonn, 1977

...ganz aus der Materialität der Farbe selbst . Die farbbeschichteten Stoffbahnen, die als freihängende Tücher installiert werden, verweisen auf Farbstruktur und Masse. Farbe wird als Substanz verdeutlicht. R. G .Dienst, Das Kunstwerk 6/1 978

Denn Jürgen Paatz gehört zu den Künstlern, für die das Bild nicht mit Abbild identisch ist; er macht vielmehr Objekte, die sich auf kein Sujet beziehen, sondern selbst als Gegenstände neben beliebigen anderen autonome Existenz beanspruchen ... J.H. Müller, Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen, 1984

Der Eindruck des erdig Naturhaften mag mit diesem ganzheitlichen, nicht aus Schichten und Lagen aufbauenden Malen zusammenhängen. Reinhard Ermen, Malerei pur, Kiel, 1991

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Foto: Jörg Happel

10.01.2016 - 06.03.2016

Städtischen Museum Kalkar

„AUSSCHAU“ von Marina Herrmann

Auf Reisen in die Megacities der Welt, nach Tokio, Dubai, New York, sammelt sie fotografisches Material, das zum Ausgang wird für weiteres Arbeiten. Im Atelier werden die Aufnahmen digital verfremdet, wird malerisch eingegriffen, verdichtet. Es entstehen multimediale Analysen eines Stadtraums, eines Blldraums. Fotografie und Malerei werden in einen dialogischen Kontext gesetzt. Geprägt von einem Hintergrund in der Soziologie, die den sozialen Raum erforscht, analysiert Herrmann den architektonischen, den gebauten Lebensraum mit künstlerischen Mitteln. Die Architekturform als kultureller Träger, um diese Beobachtung kreist Marina Herrmanns Schaffen seit vielen Jahren.

Im Städtischen Museum Kalkar zeigt die in Köln lebende Künstlerin weitere Serien aus ihrem künstlerischen Schaffen: die "Seestücke" und die "Flowers".

www.marina-herrmann.de

Fotos: Jörg Happel