Unsere Ausstellungen, Tagesfahrten und Kunstreisen

Ziel des Niederrheinischen Kunstvereins ist es, möglichst vielen Personen Kunst nahe zu bringen. Durch eigene Ausstellungen und Veranstaltungen, aber auch durch Besuche von besonderen Ausstellungen.

Seit 1987 entschloss sich der Verein, diese häufig anzubieten und zugleich den Kreis der aufzusuchenden Museen mit Halb-/Tagesfahrten zu erweitern. Desweiteren gibt es die Tradition einer Silvesterreise, die den Besuch einer Ausstellung mit dem Besuch eines Konzertes in großen Häusern verbindet.

Di, 19. September 2017

Bundeskunsthalle Bonn

FERDINAND HODLER - MALER DER FRÜHEN MODERNE

Am Dienstag, 19. September 2017, steht eine Fahrt zur Bundeskunsthalle Bonn auf dem Programm. Dort ist eine Führung für die Ausstellung von Ferdinand Hodler gebucht.

Ferdinand Hodler (* 14. März 1853 in Bern; † 19. Mai 1918 in Genf) war ein Schweizer Maler des Symbolismus und des Jugendstils. Er ist heute der bekannteste Schweizer Maler des 19. Jahrhunderts.

Ferdinand Hodler zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Schweizer Künstlern des frühen 20. Jahrhundert. Innerhalb des Symbolismus und des Jugendstils, zu deren wichtigsten Vertretern er neben Edvard Munch und Gustav Klimt gehört, entwickelte er einen unverwechselbaren Kompositions-und Malstil. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle ist seit fast 20 Jahren die erste umfangreiche Werkschau in Deutschland. (Pressetext Bundeskunsthalle).

Die Ausstellung erfolgt in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bern. Die Führung ist für 12 Uhr gebucht (60 Minuten).

Wir fahren mit dem Zug:
Abfahrt:
Wesel, Bahnhof 9:06 Uhr
Treffen in der Bahnhofsvorhalle um 8:50 Uhr.
Friedrichsfeld 9:10 Uhr
Voerde 9:14 Uhr
Dinslaken 9:18 Uhr

Rückfahrt individuell passend zu den 5er Tickets
Die Tickets löse ich vorher für alle.

Preis: (Eintritt und Führung)
10 Personen (Mindestteilnehmerzahl) 16,50 €,
15 Personen, 14.- €,
20 Personen 13.- €,
25 Personen 12.- €.
zuzüglich Fahrkostenumlage (für 5 Personen 44.- €)

Anmeldung: Tel. 0281 60284 (Hennewig) oder ingrid.hennewig@web.de

Do, 17. September 2017, 12:00 Uhr

Städtisches Museum Kalkar

Ausstellungseröffnung mit Werken von Annette Riemann

Der Niederrheinische Kunstverein stellt vom 17. September bis Ende Oktober 2017 Malerei und Installation von Annette Riemann im Städtischen Museum Kalkar aus.

Der Horizont hat für uns eine fast magische Anziehung. Zugleich wird der Begriff Horizont vielfach als Sinnbild für Sehnsüchte und Utopien verwendet. Diesen Phänomenen spürt Annette Riemann in ihren Arbeiten nach.

Andererseits befragt sie mit Hilfe von Installationen die Bildikonen der Weltraumfahrt aus den 60er und 70er Jahren die damit verbundenen Zukunftsvisionen. Der Horizont hat sich seitdem erweitert.

Do, 20. Juli 2017

Villa Mondriaan in Winterswijk

Museumsfahrt zur Villa Mondriaan in Winterswijk

Diese Museumsfahrt führt uns - in Ergänzung des Jour fixe - zur Villa Mondriaan in Winterswijk.

Das ehemalige Wohnhaus der Familie Mondriaan ist heute Teil des Museums. Viele der frühen Werke Mondriaans sind noch nie ausgestellt worden. Nun werden einige dieser Zeichnungen und Gemälde erstmals in Winterswijk gezeigt. (Villa Mondriaan Zonnebrink 4, 7101 NC Winterswijk) Wir lassen die Museumsfahrt in der Innenstadt von Winterswijk gemütlich ausklingen.

Treffpunkt: 14.30 Uhr, Haus Eich, Klever-Tor-Platz, (Mitfahrgelegenheit)

Bild: Wikipedia - Ziko van Dijk

Di, 18. Juli 2017

Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Museumsfahrt zur Ausstellung
„HENRY MOORE VISION. CRATION. OBSESSION.“

In Bonn wurde 1979 vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt Henry Moores monumentale Skulptur »Large Two Forms« aufgestellt. Die Ausstellung widmet sich auch der Entstehungsgeschichte dieses Werkes. Durch die politische Berichterstattung war es über viele Jahrzehnte die wohl am häufigsten im Fernsehen gezeigte Skulptur Deutschlands.

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck feiert 10-jähriges Jubiläum.

Aus Anlass dieses Jubiläums zeigt das Museum eine groß angelegte Schau eines der bedeutendsten Bildhauer unserer Zeit - Henry Moore.

Die Ausstellung erstreckt sich über 3 Etagen, sowie über den Außenraum des Museums. Am Rhein beginnend zieht sich die Präsentation der Großplastiken bis hin zum Museumsvorplatz und dann weiter durch den Gebäudekomplex. Im Zentrum stehen monumentale Außenskulpturen, die auch erstmals in Innenräumen präsentiert werden. Der lichtdurchflutete Neubau des Stararchitekten Richard Meier ist dafür ein idealer Ausstellungsort. Neben der Ausstellung ist allein der Museumsbau einen Besuch wert. Er setzt sich aus dem klassizistischen Bahnhofsgebäude und dem harmonisch in die Natur eingefügtem Neubau von Richard Meier zusammen. Es gibt ein sehr schönes Restaurant und Außenterrasse mit Blick auf den Rhein und das Siebengebirge.

Für 12 Uhr ist eine Führung gebucht (90 Minuten).

Wir fahren mit dem Zug:
Abfahrt:
Wesel, Bahnhof 09:06 Uhr
Treffen in der Bahnhofsvorhalle um 08:50 Uhr
Friedrichsfeld 09:10 Uhr
Voerde 09:14 Uhr
Dinslaken 09:18 Uhr

Nach den Zusteigenden halten wir Ausschau.
Rückfahrt individuell passend zu den 5-er Tickets.
Die Tickets löse ich vorher für alle.
Preis: ( Eintritt und Führung )
15 Personen 18.- €
20 Personen 16.- €
25 Personen 14.-€
zuzüglich Fahrtkostenumlage (für 5 Personen 44.-€)
Anmeldung: Tel. 0281 60284 (Hennewig) oder ingrid.hennewig@web.de

28. Mai bis 09. Juli 2017, 11:30 Uhr

Städtisches Museum - Galerie im Centrum

Ausstellung:
Dorthe GoedenHyun-Gyuong Kim
„Unkraut geht seltsame Wege“

Dorthe Goedens cut-outs – Papierschnitte – erhalten ihre ungewöhnliche Plastizität durch die Überlagerung von verschiedenen abstrakten und figurativen Motiven; sie wirken so leicht wie Zeichnungen, sind aber im Grunde genommen plastische Werke. Sie erhalten zudem durch die ungewöhnliche Hängung körperliche Präsenz.

Die Arbeiten von Dorthe Goeden treten in einen spannenden Dialog mit den Tierskulpturen von Hyun-Gyuong Kim, die ein Wechselspiel von formaler Vereinfachung und gleichzeitiger Fokussierung auf scheinbare oder irritierende Einzelheiten bieten.

Eröffnung: So, 28. Mai, 11:30

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10:30 - 18:30 Uhr, Samstag 10:00 - 13:00 Uhr, Sonntag 11:00 - 17:00 Uhr

Am Donnerstag, 6. Juli 2017, findet ab 18:00 Uhr im Städtischen Museum - Galerie im Centrum - eine Abendführung des Kurators durch die Ausstellung statt.

Klick auf die Bilder vergrößert.

Di, 16. Mai 2017

Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Museumsfahrt zur Ausstellung
„CRANACH. MEISTER – MARKE – MODERNE“

mit Werken von Lucas Cranach dem Älteren.

Am Di., 16. Mai 2017, fahren wir mit dem Bus zum Museum Kunstpalast in Düsseldorf zur Ausstellung „CRANACH. MEISTER – MARKE – MODERNE“ mit Werken von Lucas Cranach dem Älteren.

Lucas Cranach der Ältere zählt zu den bedeutendsten Malern der deutschen Renaissance, war ein enger Freund Martin Luthers und beeinflusste Künstler über Jahrhunderte. Als einer der Höhepunkte im Reformationsjahr 2017 widmet das Museum Kunstpalast in Düsseldorf dem berühmten Wittenberger Maler vom 8. April bis 30. Juli die groß angelegte Werkschau: „Cranach. Meister – Marke – Moderne“. Erstmals nimmt die Ausstellung Cranach den Älteren in seiner Gesamtheit und Modernität in den Blick und beleuchtet neben seinen Erfolgsstrategien den Einfluss des herausragenden Künstlers bis in die Kunst der Moderne und Gegenwart.

Quelle: Pressetext Museum Kunstpalast

Mi, 19. April 2017

Museum Ludwig, Köln

Museumsfahrt - Gerhard Richter „Neue Bilder“

Am Mittwoch, 19. April 2017, fahren wir mit dem Zug nach Köln in das Museum Ludwig zu der Ausstellung „Gerhard Richter – Neue Bilder“.

Das weit ausfächernde Oeuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Seit den späten 1970er Jahren dominieren abstrakte Bilder das Werk von Gerhard Richter. Die Ausstellung zeigt ganz neue, im Jahr 2016 entstandene Gemälde. Die Malereien in unterschiedlichen Formaten haben eine intensive, verdichtete Vielfarbigkeit.

Parallel werden wegweisende Werke von Gerhard Richter aus der Sammlung des Museum Ludwig präsentiert.

Quelle: Pressetext Museum Ludwig

5. März - 15. April 2017

Städtisches Museum- Galerie im Centrum

Ausstellung mit Werken von Edite Grinberga

Edite Grinberga - "Geteiltes Licht"

Eröffnung: Sonntag, 5. März 2017, 11:30 Uhr.

Begrüßung: Ruth Freßmann, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Wesel

Einführung: Jörg Happel, Kurator, Niederrheinischer Kunstverein

Abendführung: Do, 6. April 2017, 18:00 - 19:00 Uhr mit dem Kurator Jörg Happel

Finissage: Samstag, 15. April 2017, 12:00 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10:30 - 18:30 Uhr, Samstag 10:00 - 13:00 Uhr, Sonntag 11:00 - 17:00 Uhr

Vorhang auf ... für raffinierte Inszenierungen, Spiel von Bewegung und Stillstand, Licht- und Schattenbilder - wie im Theater, nur ohne Personen.

Erlebnismomente und poetische Augen-Blicke: minimalistisches Interieur, Objekte von Licht- und Schattenschwingungen umspielt, ein leichter Luftzug hebt einen Vorhang, Leichtigkeit neben atmosphärischer Dichte, Eindrücke des Flüchtigen, narrative Momente, Gefühle von Vergänglichkeit - der Eindruck, eine Person habe gerade den Raum verlassen, habe etwas von sich zurück gelassen - Intervalle zwischen Raum, Zeit, Innen- und Außenraum, Stille, Nachklang, spielerischer Tanz von Traum- und Erinnerungsbildern, Gelassenheit, Muße, gedehnte Zeit, Melancholie ...

Die Werke Edite Grinbergas schaffen freien Raum für Fantasien und das Spiel mit Stimmungen, Gefühlen und Empfindungen.

Bild: Edite Grinberga

Werke von Edite Grinberga

Eindrücke von der Ausstellungseröffung im Städtischen Museum Wesel - Galerie im Centrum am 05.03.2017

Sa, 25. März 2017, 15:00

Xanten, Parkplatz am Kreisverkehr

Kunstfahrt - Skulpturen „STEINKREIS“ und "Nibelungentor"

Am Samstag, 25. März, treffen wir uns um 15 Uhr zum 2. Jour fixe-Termin in Xanten auf dem Parkplatz am Kreisverkehr vor Xanten neben der Skulptur „Nibelungen Tor“ von Christoph Wilmsen-Wiegmann.

Von dort aus folgt eine Begehung von zwei Orten mit den Arbeiten „Steinkreis“ und „Gedenkskulptur 1096“.

Zum Abschluss geht es ins Ateliers von Christoph Wilmsen-Wiegmann in Kalkar-Appeldorn, Marienbaumerstr. 118, zum gemütlichen Beisammensein.

Bei Fragen wenden sie sich bitte an Jörg Happel, Tel. 02857-915777

Bild: Jörg Happel

Di, 14. Februar 2017, 19:00

LWL-Museum für Kunst und Kultur

Kunstfahrt - "Henry Moore. Impuls für Europa"

Am Dienstag, 14. Februar 2017, fahren wir per Bus nach Münster zur Ausstellung "Henry Moore. Impuls für Europa"

Münster zeigt Henry Moore. Der Klassiker der modernen Skulptur ist im LWL Museum für Kunst und Kultur mit Großplastiken zu sehen.

Niemand sonst hat die Bildhauerei der Nachkriegszeit so sehr geprägt, so radikal neu entwickelt und dabei viele europäische Künstler inspiriert, wie Henry Moore. Zu sehen sind 120 Arbeiten von Moore und 16 Arbeiten von weiteren Künstlern, die die Wechselbeziehungen der Künstler zeigen: die Inspirationen, die von Moore ausgingen und die auf ihn einwirkten.

Für 12 Uhr sind 2 parallele Führungen gebucht (60 Minuten).
Abfahrt: 9:15 Uhr - Wesel, Klever Tor Platz
9:20 Uhr - Wesel, Bahnhof
9:25 Uhr - Friedrichsfeld
9:35Uhr - Voerde, Henn op den Damm
9:45 Uhr - Dinslaken, Bahnhof
Rückfahrt ab Münster ca. 16:00 Uhr

Preis: (für Führung, Eintritt und Busfahrt)
Mitglieder: 39,- €
Nichtmitglieder: 44,- €

Das Geld wird wie immer im Bus eingesammelt.
Anmeldung: Tel. 0281 60284 (Hennewig) oder ingrid.hennewig@web.de
Ich freue mich auf Ihre Anmeldung.

Bild: Henry Moore, "Wirbel" (1968/1969) Münster

Do, 19. Januar 2017, 19:00

Museumsführung im Textilwerk Bocholt

Abendführung durch die Sonderausstellung "Textile Erinnerungen"

Am Donnertag, 19. Januar 2017, nehmen wir ab 19 Uhr an der Abendführung durch die Sonderausstellung "Textile Erinnerungen" in der Spinnerei TextilWerk Bocholt - Industriestr. 5, 46395 Bocholt - teil.

Kleider bis auf die Fäden aufzulösen und mit den offengelegten Strukturen Neues zu schaffen – dieser radikale Ansatz verbindet die beiden international renommierten Künstlerinnen Gali Cnaani aus Israel und Kaoru Hirano aus Japan. Kaoru Hirano verknüpft die Fäden wieder so, dass sie eine schemenhafte Skulptur formen – in Reminiszenz an die ehemaligen Trägerinnen. Gali Cnaani verwebt die in ihre Strukturen aufgelösten Kleider hingegen wieder neu und verbindet sie mit anderen Kleidungsstücken.

Hinweis: Eine Mitfahrgelegenheit nach Bocholt gibt es ab 18.15 Uhr ab Haus Eich.

8. Januar bis 26. Februar 2017

Städt. Museum Kalkar

Ausstellung mit Werken von Uta Schotten

Uta Schotten – „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“

Der Niederrheinische Kunstverein wird Malerei und Grafik von Uta Schotten ab dem 8. Januar 2017 im Städt. Museum Kalkar ausstellen.

Die 1972 in Haarlem geborene, seit 1996 in Köln lebende Künstlerin Uta Schotten, Meisterschülerin von Siegfried Anzinger, kreist in ihrer Malerei um die Komplexe von Traum, Geschichte und Erinnerung. Der Mensch und die von ihm gestaltete Umwelt, in der er sich bewegt, bilden das prägende Thema von Schottens Kunst. Allerdings blicken wir wie durch einen Schleier auf ihre Szenerien und fühlen uns dabei immer wieder von unserer unmittelbaren Gegenwart in die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts versetzt. An dieser Wirkung sind die Gegenstände der Bilder maßgeblich beteiligt. Mitunter fühlt man sich an Stills aus bestimmten Filmen erinnert, dann wiederum lassen uns die Kompositionen an Themen wie Krieg und Vertreibung denken. Das zeigt, wir stark unser kollektives Gedächtnis auf gewisse Bildreize reagiert, um diesen eine ganz bestimmte Richtung zu geben.

Doch damit werden wir der Malerei von Uta Schotten nur partiell gerecht. Schließlich bleibt die Künstlerin bewusst unscharf, verunklärt das allzu Konkrete, verzichtet auf Durcharbeitung der Details. Die dunkle, oftmals monochrome Palette, welche nur gelegentlich von zarten Pastelltönen durchbrochen wird, intensiviert diese Wirkung. Dadurch werden die Bilder frei für neue, subjektive Setzungen des Betrachters. Das Spektrum möglicher Deutungen weitet sich auf wohltuende Art und Weise. Die Ausstellung bietet einen Überblick über das aktuelle Schaffen von Uta Schotten.

Bild: Uta Schotten: Das Geheimnis des Geistigen, 2012

Text: Ausstellung Stadtmuseum Siegburg